Womit lassen sich Kosten reduzieren?!

Die Werbung verspricht viel. Die Angebote für einen Festnetz-Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen und Minuten zum Telefonieren klingen interessant. Nicht zu vergessen der Stromanbieter, der jetzt ausschließlich auf Ökostrom setzt und damit dem Kunden auf dem Sofa ins Gewissen redet. Schließlich geht es dem Klima schlecht und wir alle müssen etwas tun. Aber zu welchem Preis?

Ausgaben für Lebensmittel reduzieren

Grundsätzlich beginnt die Kostenreduktion bei den Lebenshaltungskosten. Wie viel ein Haushalt für Lebensmittel ausgibt, hängt von seinem Ernährungsverhalten ab. Gute Schokolade, Soft-Drinks, Fertigprodukte und viel Fleisch sind deutlich teurer pro Kilo als Obst und Gemüse, die wichtige Nährstoffe und Vitamine enthalten. Statt ständig Fertigpizza, die der Gesundheit schadet und auf Dauer Kosten für ärztliche Behandlungen verursachen kann, können die Eltern zusammen mit ihren Kindern selbst eine Pizza backen. Statt Süßigkeiten, hilft es, sich auf die natürlichen Süßungsmittel, die in Obst und Trockenfrüchten enthalten sind, zu konzentrieren. Und es muss nicht jeden Tag ein Stück Fleisch auf dem Mittagstisch stehen. Lieber einmal bis maximal zweimal in der Woche ein hochwertiges Stück Fleisch vom Metzger konsumieren, statt jeden Tag billiges Fleisch aus der Massenproduktion essen.

Angebote im Supermarkt

Im Alltag lassen sich durch spezielle Angebote oft Kosten reduzieren

Verbrauch von Treibstoff senken

Muss jeder Weg stets mit dem Auto zurückgelegt werden? Kurze Wege bis zu drei Kilometern können Menschen problemlos zu Fuß gehen. Selbst bei Regen oder Schnee. Für kurze Distanzen ist der Treibstoffverbrauch viel zu teuer. Alternativen sind das Fahrrad oder ein elektrischer Roller. Distanzen mit über drei Kilometern können auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt werden. Durch die Reduktion des Treibstoffes steuern Konzerne automatisch dagegen. Wo weniger Treibstoff verbraucht wird, sinkt der Preis pro Liter an den Tankstellen. Das ist der wesentliche Unterschied in der Preisgestaltung zu anderen Produkten.

Stromkosten durch Anbieterwechsel reduzieren

Der Kühlschrank ist im Dauerbetrieb. Häufig läuft die Waschmaschine und dazu werden täglich mehrere mobile Endgeräte aufgeladen. Nicht zu vergessen der Fernseher, der in einigen Haushalten mehrere Stunden angeschaltet ist. Stand-by-Modus bedeutet nicht, dass das Gerät kein Strom verbraucht, das Gegenteil ist der Fall. Um den Stromanbieter zu wechseln, ist der Stromvergleich auf einem Vergleichsportal zu empfehlen. Auf solchen Portalen werden alle verfügbaren Stromanbieter für den lokalen Kreis angezeigt. Durch die Anzeige der Verbrauchshöhe und der Haushaltsgröße werden die Tarife berechnet, die für den Haushalt infrage kommen. Das erspart die lange eigenständige Suche nach dem richtigen Anbieter und Tarif.

Um den Stromanbieter zu wechseln, ist der Stromvergleich auf einem Vergleichsportal zu empfehlen

Urlaub frühzeitig buchen

Wer zu lange wartet und auf ein Schnäppchen hofft, wird meistens nach der Ankunft an der Zieldestination enttäuscht. Das Schnäppchen entpuppt sich als Sorgenkind und der Urlaub wird zu einem unangenehmen Trip. Wer frühzeitig im Winter seinen Sommerurlaub bucht, profitiert von Rabatten und kann bei einem besseren Angebot jederzeit stornieren. Gemessen an der Qualität werden mit der Vorgehensweise die Urlaubskosten reduziert.

 

Das sollten Sie über die Homeoffice-Pauschale wissen

homeofficepauschale

Die Corona-Pandemie macht’s möglich. Was jahrelang dem gemeinen Arbeitnehmer nur möglich war, wenn er ein eigenes Arbeitszimmer besaß, ist nun jedem erlaubt, der von zu Hause aus arbeitet, das Home Office steuerlich abzusetzen. Diese neue Regelung wirft viele Fragen auf, deren Antworten dieser Text bietet. Wer darf wann wie viel absetzen? Und wie funktioniert das überhaupt?

Neue Regelung gilt auch ohne eigenes Arbeitszimmer

Unbürokratisch, schnell und leicht nachvollziehbar – diese Attribute schreiben die Entscheider der neuen Regelung fürs Home Office bzw. dessen steuerlicher Absetzbarkeit zu. Also all das, wofür die Politik gemeinhin nicht steht. Doch der Druck der Pandemie hat in diesem Falle tatsächlich einmal ein rasches Umdenken und eine ebenso schnelle Entscheidung zur Folge gehabt. Wer in den eigenen vier Wänden arbeitet, kann sich nicht bei Kollegen anstecken oder seinerseits diese infizieren. Also ist das Home Office ein probates Mittel, um die Ansteckungsraten niedrig zu halten.

Da heutzutage zahlreiche Jobs ohnehin am Rechner ausgeübt werden und nahezu jeder Betrieb und jeder Haushalt online ist, ist der Wechsel vom Büro ins Home Office auch zahlreichen Arbeitnehmern sofort möglich gewesen. Das bedeutet auch, dass die neue Regelung fürs Home Office für sehr viele Menschen Relevanz bei ihrer Steuererklärung haben wird. Wie sieht diese Regelung also konkret aus?

Wichtige Einschränkung berücksichtigen

5 Euro pro Tag darf ein im Home Office Tätiger von der Steuer absetzen. Dies allerdings nur bis zu einer Höhe von maximal 600 Euro pro Jahr. Bis zu 120 Tage im Jahr erlaubt der Gesetzgeber also, sich die Kosten für den Betrieb des Home Office auf den zu versteuernden Betrag anrechnen zu lassen. Das könnte sicherlich mehr sein, schließlich besteht das Arbeitsjahr – inklusive Urlaub – aus rund 209 Arbeitstagen pro Jahr. Doch es ist ein Anfang und dieser wird von all jenen begrüßt, die diese Änderung in Anspruch nehmen können.

Allerdings existiert ein ziemlich großer Haken bei dieser neuen Regelung. All jene Gelder, die man pro Arbeitstag im Home Office anrechnen lassen müssen, fließen auch in die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro pro Jahr ein, die einem Arbeitnehmer ohnehin zusteht. Wer also insgesamt weniger als 1.000 Euro im Jahr an anrechenbaren Werbungskosten verbuchen kann, der profitiert am Ende von dieser neuen Regelung zum Home Office – überhaupt nicht.

Welche weiteren Kosten sind absetzbar?

Doch für viele gilt auch, dass etliche weitere Kosten für das Arbeitszimmer oder den Arbeitsplatz anrechenbar sind. Welche Posten alle für die Werbungskosten eines Arbeitnehmers exakt anrechenbar sind, verrät einem auch ein Steuerberater, der in diesen Dingen stets auf dem aktuellen Stand ist. Vorteil bei einer Auskunft durch diesen: Auch die Steuerberater Kosten sind absetzbar. Schreibtisch oder PC zählen sicher zu den absetzbaren Anschaffungen, wenn auch teilweise nur in jährlichen Anteilen. Auch die Kosten für weitere Büro-Utensilien können einem dabei helfen, die magische Grenze von 1.000 Euro zu überschreiten. Nur dann profitiert man schließlich von der neuen Regelung zur Absetzbarkeit des Home Offices.

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